Navigation

Inseln in der Wanne

Im Projekt Formen gießen lernen die ProjektteilnehmerInnen den Umgang mit Gips

 

„Zuerst das Wasser, dann der Gips, sonst trete ich Dir auf den Schlips!“ - Der Ratschlag von Reiner Spoor, einem der beiden Projektleiter und Lehrer für Chemie, in gereimter Form erleichtert den 20 Teilnehmern das Gips-Anrühren.

Im Projekt Formen gießen können die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Aus Ton haben sie ihre eigenen Gießformen geformt, die sie später mit Gips ausgießen. Die Projektteilnehmer ritzen mit Modellierstäben ihre eigenen Motive in den Boden der Formen. Wichtig dabei ist, dass die Motive spiegelverkehrt in den Ton geformt werden, damit das Motiv am Ende richtig herum ist.

Später beim Gipsanrühren kommt dann der eingangs zitierte Leitspruch zum Tragen: In einer großen Wanne schüttet Reinhard Tiemann, der zweite Projektleiter und Kunstlehrer am RSG, 1/3 Wasser, dazu schütten Laura Wersching (6b) und Rayan Abdallah (6d) nach und nach 2/3 Gips ein. „Man muss soviel Gips dazu schütten, bis sich kleine trockene Inseln bilden und dann kurz umrühren“, so Tiemann. Nachdem der Gips angerührt wurde, schüttet er den Gips in die selbst angefertigten Formen. Um Luftbläschen zu vermeiden, rütteln die Schülerinnen und Schüler an ihrer Form. Danach stellen sie die Formen bei Seite, um sie trocknen zu lassen.

Zum Schluss verpassen die Projektteilnehmer ihren Gipsfiguren mit einer Feile den – nicht nur sprichwörtlichen – letzten Schliff, bevor es am Mittwoch mit der Zinnschmelze weiter geht.