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Skandal in der Schachhöhle

Rasende Reporterinnen fallen den schweigenden Schachspielern zur Last

,,Ich habe Paul besiegt !“, ruft Florian Jung aus der 6d als wir hereinkommen. Hier im Projekt Schach werden vertrakte Züge gelernt und Schach-Fachbegriffe wie Rochade oder spanische Eröffnung benutzt, von denen wir keinerlei Ahnung haben. Alle sind mit Konzentration bei der Sache. Eigentlich war vorgesehen, dass besonders Anfänger sich für dieses Projekt anmelden. Doch wie man uns berichtet, sind nur wenige Anfänger in diesem Projekt, was bedeutet: alle 15 Kinder aus den Stufen sechs bis sieben können schon richtig gut Schach spielen und tun dies auch mit Begeisterung.

Auch Deutsch und Geschichtslehrer Rolf Michiels fordert die Schüler gerne auf. Das Projekt ist vor allem von Jungen frequentiert, Sophie Ströhler aus der 6b komplettiert das Teilnehmerfeld von weiblicher Seite her.

,,ÄÄÄHHH? Ihr schon wieder!?“ ruft Rolf Michiels genervt, als wir für intensive Recherche zum wiederholten Mal die Schachhöhle betreten. ,,Das ist ja eine nette Begrüßung“, denken wir uns. Doch wir lassen uns nicht einschüchtern und führen unsere Reportage ungerührt fort. Tja, nicht in jedem Projekt ist man herzlich willkommen. Trotzdem wünschen wir den Schülern, die das Projekt besuchen, viele Siege, wenige Remis und noch weniger Niederlagen. Psssst! – Wir sind ja schon weg.