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Was Neuntklässler beruflich mal machen wollen

Am RSG bereiten sich alle Neuner auf's Berufsleben vor

„Ich will Musikproduzentin werden!“, erzählt Zeynep Tinazci, Schülerin der 9a. Die Neuner werden während der BUT mit einem Bewerbungstraining auf das Arbeitsleben vorbereitet, das Projekt nennt sich ,,mein Leben nach der Schule“ und wird mit den 9. Klassen durchgeführt. „Wir schreiben Bewerbungen, Lebensläufe und bereiten uns an jedem Tag neunzig Minuten auf den DELF A1 Test vor", erklärt uns Katima Kranich, Klassenkameradin Zeyneps aus der 9a. Das DELF-Programm (Diplôme d’Etudes en langue française – Diplôme approfondi de langue française) beschreibt ein Zertifizierungsprogramm für die französische Sprache.

Auf die Frage nach ihren Berufswünschen antwortet Katima, sie wolle Medizin im Ausland studieren. Ihre Klassenkameradin, Neele Lemper, möchte Jura oder Psychologie studieren. Und neben dem zukünftigen Architekten Silas Debus, der baldigen Forstwirtin Anne Zehfuß und dem Feuerwehrmann Marcel Schmidt gibt es da ja auch noch die hoffentlich bald erfolgreiche Musikproduzentin Zeynep Tinazci. ,,Auch wenn das Projekt sehr anstrengend und umfangreich ist, sei es sehr hilfreich für das Leben nach der Schule. Vor allem sei es auch mal sehr schön, sich damit zu befassen, welche Stärken man hat, sind sich alle Projektteilnehmer einig.

 

Berufsmesse für die 9. und 11. Klasse


Am Ende der BUT wird für alle Schüler seit einigen Jahren die einzige Berufswahlmesse an Wormser Schulen durchgeführt. Nach vielen Stunden mit Berwerbungsanschreiben anfertigen oder Lebensläufe redigieren finden sich am Donnerstag ab 10:30 Uhr viele Neuner und Elfer im Foyer der Aula ein, um sich an den Messeständen von Wormser Firmen über ihre mögliche berufliche Zukunft zu informieren. „Die Rudis informieren sich in Gruppen über die verschiedenen Berufe bei Firmen wie dem Roten Kreuz, Fiege, der Wormser Sparkasse, Evonik oder Renolit“, erklärt Christian Lohmüller, Lehrer für Englisch und Sozialkunde und gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Barbara Blüm, Gesa Cura-Daball und Michael Eberhart federführend in dem Projekt.

Nadia Okrzejska, Schülerin der 9a gefällt das als etwas trocken verschriene Projekt ganz gut: „Die Berufe werden gut veranschaulicht und ich weiß jetzt, dass ich später mal Architektin werden will“, ist sich Nadia sicher. Auch Dania Rahim bekennt, dass es ihr gut gefallen habe, sie sich jedoch mehr Firmen bei der Berufswahlmesse gewünscht hätte. Sie will später mal Medizin studieren. Dafür wünschen wir einen Top-Schnitt am Rudi und viel Erfolg!