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Interdisziplinär und nachhaltig

Das Rudi-Stephan-Gymnasium haucht dem Forscherlabor Leben ein

Rudi-Stephan-Gymnasium haucht Forscherlabor Leben ein

Was heißt Forschen? An der Universität bedeutet das für das wissenschaftliche Personal selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten an individuellen Fragestellungen. Am Rudi-Stephan-Gymnasium heißt das zunächst einmal regelmäßige Treffen im neuen Schülerlabor der Schule. Gemeinsam mit zwei anderen Gymnasien in Rheinland-Pfalz, dem Burg-Gymnasium sowie dem Veldenz-Gymnasium, beide aus Kaiserslautern, kooperiert man im Rahmen eines Projekts der Robert-Bosch-Stiftung mit der TU Kaiserslautern und forscht zu Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Forst.
„Es geht dabei um Ascherückführung in den Forst und die Auswirkungen auf das Ökosystem“ erklärt Nicole Wolff, Biologielehrerin am RSG. „Seit Ende Oktober treffen sich die Schüler   regelmäßig im Labor, um zwei Jahre lang unter wissenschaftlicher Anleitung interdisziplinär zu arbeiten“ ergänzt ihre Kollegin Silke Berger, am Rudi ebenfalls für die Bereiche Bio und Chemie zuständig. Gemeinsam mit ihren Kollegen Dr. Thyssen und Dr. Hemm von der TU Kaiserslautern, dort zuständig für die Fachdidaktik Biologie und Chemie, und den Landesforsten Rheinland-Pfalz sowie acht Schülern der Klassenstufen sechs bis zwölf des RSG gemeinsam mit drei Schülern des Gauß-Gymnasiums geht es am Beispiel der Ascherückführung mittels Experimenten um die Kompetenzentwicklung für selbständiges wissenschaftliches Arbeiten.
Während der Projektphase erhalten die Rudis immer wieder Besuch von den Wissenschaftlern. Diese Woche war es wieder soweit. Die Fachdidaktiker Thyssen und Hemm besuchten das Wormser Forscherlabor im BIZ, um bei der Bildung von Forscherfragestellungen behilflich zu sein. „Das ist natürlich für unsere Schüler eine tolle Sache“, meint Sven Zimmer, der dritte Rudi-Lehrer im Bunde des Projekts. „Wir bleiben da auch nicht nur im Labor, schon am 5. Dezember geht es raus in den Wald, wenn wir gemeinsam mit unseren Schülern und den Kollegen der Universität den Forst-Objektbereich begehen.“ Dadurch und durch die weitere Arbeit, auch in den Laboren der TU Kaiserslautern, soll die Motivation der Schüler zu eigenen Ideen und Fragestellungen erhöht werden. Schließlich gehe es um „Our Common Future“, so der Titel des mit bis zu 31.500 € bewilligten Forschungsprojekts.
Die Verzahnung von Schule und Universität funktioniere am RSG bereits sehr gut, ist sich Nicole Wolff gewiss. Es sei zu hoffen, dass auch die Stadt Worms wisse, was man an dem neuen Forscherlabor im BIZ habe, zu dem prinzipiell alle Wormser Schulen Zugang hätten, und sich auch weiterhin entsprechend engagiere.

05er Klassenzimmer Förderkreis