Stockbrot, Teamgeist, Lernmethoden

Das Rudi-Stephan-Gymnasium fährt mit den "Neuen” der MSS 11 auf Integrationsfahrt

„Der Spaß kam auf keinen Fall zu kurz“, so Pricilla Hammann, Lehrerin am RSG, die wie ihre Schüler zum ersten Mal auf eine so genannte Integrationsfahrt in der Oberstufe gefahren ist. „Die Idee gab es schon länger“, so Oberstufenleiter Bernhard Susewind, „denn wir wollten unseren Schülern den Einstieg in die Oberstufe erleichtern.“ Und so fuhr Susewind mit der gesamten Jahrgangsstufe 11 und deren Stammkursleiterinnen und -leitern mit der Bahn ins Otto-Riethmüller-Haus nach Weidenthal in der Pfalz.
Die Schüler des RSG hatten zwar bereits die ersten Wochen gemeinsam in ihren neuen MSS-Leistungs- und Grundkursen verbracht, doch nicht nur die für die Oberstufe ans 'Rudi' gewechselten Neulinge waren von der guten Stimmung der Fahrt begeistert: „Wir haben richtig gearbeitet, z.B. in  Workshops zu Lernmethoden in der Oberstufe, und erhielten Strategien und Hilfen zu Stressbewältigung und Zeitmanagement, aber der Grillabend mit Stockbrot am Lagerfeuer oder die  Schnitzeljagd in der Nacht rundeten die intensiven Tage super ab“, so Clara Leidemer, Schülerin am RSG und Oberstufenleiter Susewind stimmte ihr zu: „Wir wollten den jungen Leuten nicht nur Informationen zur Abiturqualifikation geben und wichtige Mittelstufeninhalte aus Mathematik oder  Chemie wiederholen, es ging uns besonders darum, das in einer angenehmen Atmosphäre mit viel Spaß zu vermitteln. Dazu haben auch unsere Turniere in Volleyball, Tischtennis, Völkerball und Tauziehen beigetragen, bei denen jeweils die Stammkurse gegeneinander antraten und so ihren Teamgeist stärken konnten.“
Klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Schule und es gibt gar nichts zu mäkeln? „Doch natürlich!“ räumt Susewind auf Nachfrage ein: „Der eingeschränkte Internetempfang in den Tiefen des Pfälzer Waldes wurde sicher nicht von allen bejubelt“. Um daraufhin mit einem Lächeln nachzulegen: „Aber die Allermeisten haben erfahren, dass die direkte, verbale Kommunikation untereinander dadurch geradezu aufblüht und vor allem: dass man nicht immer „on“ sein muss.“