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Klare Sicht im Mediendschungel

Rudis präsentieren Märchen medial auf der Learntec in Karlsruhe

Letztendlich waren es nur zehn Schülerinnen und Schüler der 5a des Rudi-Stephan-Gymnasiums, die am Dienstag die Learntec in Karlsruhe besuchten; es hätte, was ihr Unterrichtsprojekt angeht, die ganze Klasse sein können, aber der Platz war leider begrenzt. Dass sie dort ihre Unterrichtsergebnisse vorstellen durften, hat mit der Art und Weise zu tun, wie man sich in diesem Schuljahr dem Thema Märchen im Deutschunterricht genähert hat. Katharina Barkow, Deutsch- und Kunstlehrerin am RSG, verband beide Fächer miteinander, indem sie im Deutschunterricht Märchen schreiben und diese in den Kunststunden mithilfe von I-Pads verfilmen ließ. „Wir haben genug digitale Endgeräte, sodass es überhaupt kein Problem war, dass wir mit der darauf installierten Software die tollen Märchen, die die Kinder geschrieben hatten, medial umsetzen“, erklärt Barkow, „und weil das Endergebnis so überzeugend war, bekamen wir durch einen Papa eines Schülers die Möglichkeit, herausragende Beispiele unseres Unterrichtsprojekts auf der Learntec vorzustellen.“

Dort nahmen die Rudis an dem Workshop „Everyone can create“ teil, bei welchem sie Lego-Roboter bauten und programmierten, mit dem Bookcreator ein eigenes Buch entwarfen oder gemeinsam mit einem promovierten Physiker herausfinden konnten, dass Cola genauso sauer wie Essig ist. „Das mit den Legorobotern können die Kinder zwar auch in der Robotik-AG bei uns an der Schule machen, insgesamt zeigt sich aber einfach, wenn Displays und Tablets Einzug in den gewöhnlichen Unterrichtsalltag finden, gehen die Kinder wahnsinnig motiviert an die Unterrichtsinhalte“, ist Katharina Barkow überzeugt.

Höhepunkt der Exkursion der Ganztagsschülerinnen und -schüler war ihr Vortrag „Märchen medial präsentieren“ - ihr eigenes Projekt, das sie vor kundigem und neugierigem Publikum als Experten vorstellten. Abschließend hatten alle noch etwas Zeit, die Messe zu erkunden. Dabei sind einige virtuell Gabelstapler gefahren, sie haben mit VR-Brillen einen Vortrag unter erschwerten Bedingungen geübt oder erfolgreich am Glücksrad gedreht. Auf der Zugfahrt zurück nach Worms bemerkt eine Sextanerin über die Exkursion: „Total faszinierend, weil es etwas anderes ist als das, was man aus dem Alltag kennt.“ Gut, wenn der Unterricht öfter mal aus dem alltäglichen Rahmen fällt.