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Rudi-Stephan-Gymnasium verabschiedet Rektor Dr. Burkard Keilmann mit rauschendem Sommerfest

Eigentlich herrscht am Rudi für die Schüler der Unter- und Mittelstufe ja ein Handyverbot. Doch in dieser Nacht drohten ausnahmsweise keiner Schülerin und keinem Schüler Konsequenzen, als man sein mobiles Endgerät auf dem Schulhof des BIZ herausholte, um beim letzten Lied des Abends die Taschenlampenfunktion anzuschalten: „Niemals geht man so ganz“ sang die riesige Schulgemeinde, bestehend aus aktuellen und ehemaligen Angehörigen des Gymnasiums, Eltern, Lehrern und Freunden, die den Baumhain vor der Bühne restlos ausfüllten, um ihrem langjährigen Rektor sein letztes Abschiedsständchen, begleitet von der Lehrer-Band, zu gewähren.
Es war der emotionale Höhepunkt eines Sommerfestes, das dem scheidenden Rektor als Überraschung von seinen Kollegen ‚geschenkt‘ wurde. Der wurde auf einigen Dienstbesprechungen vorzeitig hinausgeworfen, wohl ahnend, dass es etwas mit seinem Abschied zu tun haben werde. Ob er mit dem Feuerwerk der Attraktionen, die von 18:00 Uhr bis 22:30 Uhr abgebrannt wurden, gerechnet hatte, konnte der am Ende sichtlich gerührte Chef des RSG nicht mehr sagen, als seine Stimme doch etwas brüchig wurde. Vorher spielten und sangen Bands und Chöre aus ehemaligen und aktuellen Schülern, wirbelten Rock‘n Roller und Airflow-Springerinnen, begeisterten Einradfahrerinnen, Breakdancer oder ganze Musicalkompanien; eine Attraktion jagte die nächste. Zuletzt trieb DJ Triple P (man pfitznert es sei ein Angehöriger des Rudi-Kollegiums aus P-feddersheim an der P-frimm) den letzten Schweiß aus den Drüsen der Tanzenden.
Gerahmt wurde das Sommerfest von verschiedenen Food-Trucks, um sich mit herzhaften Burgern oder Currywurst zu versorgen, Eis-Simoni kratzte noch bis kurz vor elf Uhr die letzte Portion Vanille in die Becher und die Weingüter Hemer, Kron, Wechsler und Janson sorgten mit edlen Tropfen für den richtigen Gaumenkitzel.
Dass das Fest ein so großartiger Erfolg wurde, ist neben den Organisatoren, ihrem beliebten Rektor, dem nicht wenige die Ehre erweisen wollten, besonders der lebendigen Schulgemeinde geschuldet.
„Es gab keine Anwesenheitspflicht“ betont Yvonn Heilmann, Lehrerin und selbst Teil des Orga-Teams, „wir wussten also anders als bei sonstigen Schulfesten nicht, wie viele überhaupt kommen würden.“ „Dass es am Ende so wahnsinnig viele sein würden, freut uns natürlich ganz besonders“, ergänzt Gesa Cura Daball, ebenfalls als Lehrerin Mitangehörige der Organisatoren.
Und nachdem Dietmar Emmel, eigentlich ja Physik- und Mathelehrer am RSG, Paolo Contes Gesang bei dessen Hit „Via con me“ lakonisch in den Schatten stellte und die beiden Kolleginnen Constanze Mertens und Svenja Knapp ihre Röhre zu Tina Turners „Simply the Best“ auspackten, blieb bei Trude Herrs „Niemals geht man so ganz“ tatsächlich nicht mehr jedes Auge trocken.
Dr. Burkard Keilmann dankte, winkte und versprach‘s, ganz nach dem Motto des Abschlusssongs: Seinem Rudi, das ihn (oder er es) 47 Jahre begleitet habe, werde er gerne mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, wenn er gebraucht würde. Der Applaus signalisierte eindeutig: You‘re simply the Best! Tschüss Burkard!